kommoWorkshop: Krisenkommunikation mit CNC

„Kommoguntia vs. Krise“ – so lautete die Devise beim Krisenkommunikations-Workshop mit CNC. Der erste kommoWorkshop des Semesters fand am 08.11.2016 in Kooperation mit der CNC Communications & Network Consulting AG aus München statt. Dabei konnten 15 kommoMitglieder einen Nachmittag lang in die spannende Welt der Krisenkommunikation eintauchen und einen Einblick in den erlebnisreichen Arbeitsalltag von Thomas Empt (Managing Director & Vorstand), Alwin Binder (Senior Consultant) sowie Christoph Wegener (Associate) gewinnen.

Bereits nach der Agenturvorstellung war klar, dass das noch ein sehr interessanter Tag werden würde: Die langjährige Expertise der strategischen Berater und die Internationalität des CNC-Netzwerks mit zwölf Standorten weltweit – darunter London, Dubai oder Tokio – schraubten die Erwartungen der Workshop-Teilnehmer in die Höhe. Und sie sollten nicht enttäuscht werden, denn die Kommunikationsprofis von CNC wissen natürlich, mit solchen Situationen umzugehen. So wurden zunächst die Basics der Krisenkommunikation vermittelt. Dabei konnten wir uns aktiv einbringen und anhand aktueller Beispiele die Kommunikation im akuten Krisenfall nachvollziehen und bewerten. In diesem Zuge haben wir auch unsere bisherigen Praxiserfahrungen ausgetauscht. Besonders spannend wurde es, als die Kommunikationsberater uns exemplarisch einige ihrer Krisenkommunikationsfälle präsentierten, die sie bei CNC erfolgreich gelöst hatten.

Das eigentliche Highlight des Workshops kam allerdings erst noch: Mit Hilfe eines interaktiven Tools zur Krisensimulation war es möglich, sich in einer realitätsgetreuen Krisensituation wiederzufinden und darin als Kommunikationsmanager eines fiktiven Unternehmens zu agieren. Dabei wurden wir verschiedenen Teams zugeteilt – von interner Kommunikation über Social Media hin zu Pressesprechern oder Kommunikationsleitung – die gemeinsam unter Hochdruck an der Bewältigung der Krise arbeiten sollten. Im Minutentakt gab es Neuigkeiten zum aktuellen Krisenverlauf, sei es in Form von Journalistenanfragen, Shitstorms in den sozialen Medien oder Anrufen anderer Mitarbeiter bzw. externer Stakeholder (gespielt vom CNC-Team). Dieser plötzliche und überraschend realistische Krisenfall erforderte für etwa eine Stunde unseren ganzen Einsatz und stellte das gesamte Kommunikationsteam vor nervenaufreibende Herausforderungen. Mit dem Ende der Simulation kam die ersehnte Erleichterung, auch wenn sich der Großteil gerne noch länger in dem Krisen-Tool erprobt hätte. Laut Feedback der professionellen Krisenmanager haben wir die Lage trotz einiger Kommunikationspannen relativ gut gemeistert. Auch wir Teilnehmer waren rundum begeistert von diesem außergewöhnlichen Einblick in die Krisenkommunikation und verließen den kommoWorkshop mit zahlreichen nützlichen Erfahrungen.

Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Empt, Alwin Binder und Christoph Wegener für den äußerst spannenden Workshop und den Besuch in Mainz!