„Doing Democracy“: kommoguntia e.V. diskutiert auf dem #30u30-Alumni-Camp in Hamburg

Alle Teilnehmer des #30u30-Alumni-Barcamps vor der Location “Loft 06″ auf dem Gelände der Otto Group.

Was passiert, wenn man knapp 60 junge Kommunikatoren einen Tag lang in ein Loft sperrt und das Thema „Doing Democracy“ in den Raum wirft? Sie hören zu, sie lernen, sie diskutieren, suchen nach Antworten. Aber vor allem: Sie sprudeln vor Ideen.

Doch von vorne: An einem Wochenende Anfang Juni machten sich unsere Mitglieder Annika Remberg und Inga-Marit Nölle auf ins verregnete Hamburg. Nico Kunkel, Initiator des #30u30-Netzwerks, hatte gemeinsam mit der Otto Group zu einem Alumni-Camp eingeladen. Auch verschiedene studentische PR-Initiativen konnten daran teilnehmen. So entstand ein reger Austausch zwischen den Studierenden aus Mainz, Lingen, Hannover und Hohenheim und den anwesenden #30u30-Alumni.

In einer Keynote zu Beginn der Veranstaltung sprach Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, zu den Teilnehmern über Demokratie, Wirtschaft und Nachhaltigkeit und ließ sie wissen: „Letzten Endes muss jeder bei sich selbst anfangen“. Wer konnte ahnen, dass die PR-Nachwuchskräfte nach einem Tag voller Gruppenarbeiten und Diskussionen zu genau diesem Schluss kommen würden?

Im Anschluss an die Keynote kamen die Teilnehmer in Kleingruppen in einem „World Café“ zusammen. Einzelne Stationen luden zur Diskussion um Fragen, wie „Welche für die PR relevanten Themen werden von der Politik vernachlässigt?“ ein. Auch dabei wurde den Teilnehmern sehr deutlich, dass sie selbst die Entwicklung der Gesellschaft in der Hand haben und mit ihrem Know How über Kommunikation einen entscheidenden Beitrag leisten können – und sollten.

Am Mittag luden die Otto-Corporate PR-Referenten Nick Marten und Tim Hermann zu einer Führung über das Gelände des Unternehmens ein. Die kommoguntia-Mitglieder konnten so aktuelle Informationen zu Otto selbst und den zahlreichen Tochtergesellschaften, wie Hermes, Bon Prix oder Limango, aus erster Hand erfahren. Highlight war der Co-Working-Space „Colabor8“. Dort verschafften sich die begeisterten Studierenden einen Eindruck über das Arbeiten der Zukunft: Die neu geschaffenen Räumlichkeiten glänzen durch offene, kreative Arbeitsplätze für Teammeetings oder ruhiges Arbeiten. Wer auf der Suche nach neuen Ideen ist, findet diese entweder beim Fensterblick über die Hansestadt oder auf einer der zahlreichen Schaukeln im Raum.

 

Der Nachmittag war dem Barcamp mit unterschiedlichen Sessions vorbehalten. Dabei sprach kommoguntia mit den PR-Young-Professionals über die Sprache der Politiker, darüber, ob es einen digitalen Wahlkampf gibt oder über mediale Aufmerksamkeitsmechanismen. Jede einzelne Session gewährte neue Blickwinkel auf das Thema Demokratie und ließ Inspiration sowie immenses Diskussionspotenzial zu. Für unsere beiden Teilnehmerinnen, Annika und Inga-Marit, war das Camp mehr als gewinnbringend. Sie ließen den Tag in Gesprächen ausklingen und haben bereits einige neue Ideen in Mainz angestoßen. Allen Organisatoren gilt ein herzlicher Dank für die Einladung nach Hamburg. Besonders möchte kommoguntia sich jedoch bei allen Teilnehmern bedanken, die den Tag durch ihre Inputs, Offenheit und Hingabe für das Thema einzigartig gemacht haben.