Für den Einstieg ins Berufsleben im Feld der Kommunikation gibt es verschiedene Wege. Einer davon ist über PR-Agenturen.
Aber wie überlebt man das Agenturleben? Welche Hard und Soft Skills sind für den Beruf als PRler:in grundlegend und sollten mitgebracht werden? Wie geht man mit Stress und viel Arbeit um und erhält seine Work-Life-Balance?
Stella van den Berg und Lena Preßler von der PR-Agentur Grayling räumen mit Vorurteilen auf, geben transparente Einblicke in ihren Berufsalltag als Beraterinnen und beschreiben, welche Aufgaben und Forderungen an die eigene Person und Fähigkeiten gestellt werden.
Grayling ist mit seinen Standorten in Berlin und Frankfurt Teil eines globalen Beratungsnetzwerkes mit Hauptsitz in London.
Zu Beginn des kommoTalks konnten wir uns als Zuhörer aktiv beteiligen und über unsere Vorstellungen des Agenturlebens sprechen. Hier kamen verschiedene Vorurteile bzw. Stereotypen zusammen, zu denen Stella und Lena im weiteren Verlauf des kommoTalks ihre persönlichen Erfahrungen mit den Studierenden teilten
Das Arbeiten in einer Agentur bildet vor allem durch die unterschiedlichen Themenbereiche und Branchenvielfalt viele Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung.
Diese Fülle an Themen und Möglichkeiten spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Kunden von Grayling wider. Bedeutet jedoch auch, dass die Arbeitsweise und die Anforderungen an PRler:innen durch die Vielfältigkeit an Kunden sehr verschieden sind. Die Arbeit in einer Agentur reicht somit von klassischer PR-Arbeit, über die Erstellung von Krisenplänen und Krisenmanagement, über die Mitorganisation von großen Events für Produktlaunches und Influencer-Marketing.
Mit dieser Themenvielfalt sowie den Unterschieden in Arbeitsweisen geht demnach auch viel persönliche Weiterentwicklung einher, die besonders in PR-Agenturen von Bedeutung ist.
Ein Studium im Bereich PR kann von Vorteil sein, ist jedoch keine Voraussetzung für das Arbeiten in einer Agentur. Besonderes interdisziplinäres Wissen kann von Nutzen sein – „über den Tellerrand schauen“ (kein Zitat) – um verschiedene Kunden zu betreuen und den vielseitigen Ansprüchen gerecht werden zu können.
Außerdem zählen für die eigene Person proaktives Engagement und damit verbunden das Selbstbewusstsein und die Motivation, sich für Themen zu engagieren und diese bestmöglich durchzusetzen.
Diese Punkte bilden demnach die Basis für „how to survive agency life“ und die eigene berufliche sowie persönliche Weiterentwicklung.
In einer abschließenden Diskussionsrunde konnten wir uns aktiv beteiligen und so ins Gespräch kommen. In diesem konnte von eigenen Berührungspunkten und Erfahrungen in der Branche berichten werden, sowie auch weitere Fragen zum Agenturleben gestellt werden.
Geschrieben von Ilenia Ficili.


