Zukunftsorakel mit Lautenbach Sass: 5 Fragen an Claudio Rehmet, Amelie Rusche und Lena Schneider

Der #Kommunikator der #Zukunft! Wie tickt er und was muss er können? Was macht die #Digitalisierung mit der PR-Branche? Welche Berufsfelder entstehen neu oder werden wichtiger und welche fallen weg? Was erwarten unsere zukünftigen Arbeitgeber von uns?

Darüber diskutierten wir bei unserer #kommoExkursion mit der Unternehmensberatung Lautenbach Sass am 7. November. Bei der Auftaktveranstaltung zur Zusammenarbeit von kommoguntia e.V. und Lautenbach Sass durften wir die Räumlichkeiten kennenlernen und erarbeiteten in einer Workshop-Session den #kommoKommunikator der Zukunft. 

Claudio Rehmet, Amelie Rusche und Lena Schneider führten uns durch den Tag und beantworteten unsere brennendsten Fragen:

Das Thema des kommoWorkshops war „Der Kommunikator der Zukunft“. Was sind aus eurer Sicht die größten Herausforderungen, die durch die Digitalisierung auf unsere Branche zukommen?

Claudio: In einer beschleunigten Welt den Überblick darüber zu behalten, welche Medien und Kanäle relevant sind und wo sich die Zielgruppen bewegen. Kurz gesagt: Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort zum richtigen Anlass.

Amelie: Dafür wird es immer wichtiger über Abteilungsgrenzen hinauszudenken und Kommunikation auch mit anderen Disziplinen zu verzahnen.

Lena: Kommunikatoren müssen vor allem lernen, Kontrolle abzugeben. Unsere Aufgabe wird stärker darin liegen, andere zur Kommunikation zu befähigen, die Vielstimmigkeit zu koordinieren und zu moderieren.

Wir durften eure Räumlichkeiten in Frankfurt a.M. kennenlernen. Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei Lautenbach Sass aus? Und was passiert an einem ganz besonderen Tag?

Amelie: An einem normalen Arbeitstag sind wir z.B. mit einer Recherche zu bestimmten Projekten beschäftigt oder erstellen Präsentationen für unsere Kunden. Da wir zu einem großen Teil konzeptionell arbeiten, herrscht bei uns dabei meist eine sehr konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Claudio: Zu Projektbeginn oder in der Konzeptionsphase stehen wir auch oftmals gemeinsam oder allein am Whiteboard und entwerfen erste Konzepte und Strategieansätze.

Lena: Workshops sind immer etwas Besonderes. Weil wir hier mit Kunden gemeinsam etwas entwickeln und jeder Workshop und jedes Ergebnis am Ende anders ist. Ganz besonders freuen wir uns, wenn wir mit Studenten zusammenarbeiten können – wie heute mit euch!

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es für uns bei Lautenbach Sass?

Lena: Ihr steigt bei uns direkt als Junior Berater ein. Wichtiger als der Titel ist aber das Arbeitsumfeld: Wir binden euch von Anfang an in unsere Kundenprojekte mit ein, die in kleinen Teams zusammen mit einem Partner bearbeitet werden. Das ist anspruchsvoll – und die Lernkurve sehr steil.

Amelie: Ihr könnt euch auch schon während des Studiums einen Einblick in unsere Arbeit verschaffen: Für Master- oder fortgeschrittene Bachelorstudenten bieten wir Praktika und Werkstudententätigkeiten an.

Claudio: Da wir uns selbst viel mit Trendthemen und Innovationen in der Unternehmenskommunikation beschäftigen, sind wir auch immer offen für gute Ideen zu Masterarbeiten.

Ihr habt den Einstieg in das Berufsleben schon erfolgreich gemeistert. Was könnt ihr uns raten?

Claudio: Viel beobachten und zuhören. Wenn ihr dann auf eigene Ideen kommt, teilt sie mit, bringt euch so früh wie möglich ein und denkt quer.

Amelie: Ich glaube es ist wichtig, sich schnell eigene Aufgaben und Projekte zu suchen und früh Verantwortung zu übernehmen.

Lena: Sucht euch Vorbilder und beobachtet eure Kollegen bei der Arbeit. Gerade am Anfang kann man sich von den Kollegen unheimlich viel abschauen. Und ganz wichtig: Stellt Fragen und hakt nach – das gilt intern wie für den Kontakt mit dem Kunden.

Was sollte der Kommunikator der Zukunft können? Müssen wir alle zu eierlegenden Wollmilchsäuen werden?

Amelie: Für den Kommunikator der Zukunft wird Empathie immer wichtiger. Nur wenn er sich in die verschiedenen Zielgruppen hineinversetzen kann, bleibt die Kommunikation für sie relevant.

Lena: Unsere Branche verändert sich so schnell. Was morgen oder übermorgen wichtig sein wird, weiß keiner. Wenn es zukünftig auf eine Kompetenz ankommt, dann ist es wohl die: Veränderungsbereitschaft, die Fähigkeit sich permanent auf Neues einzustellen und einzulassen.

Claudio: Zur eierlegenden Wollmilchsau können wir allein nicht werden – ein Team kann das aber. Deshalb sollte der Kommunikator der Zukunft über seine Grenzen hinausschauen und interdiszplinäre Kollaborationen eingehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei  Claudio Rehmet, Amelie Rusche und Lena Schneider für die tolle Veranstaltung.  Die Diskussion war ein voller Erfolg. Es war uns eine Freude! 

Das Interview führte Ina Dürig.