Healthcare-PR über Influencer, YouTube und Social Media – 3K zeigt uns wie’s geht

Wie werden Themen wie Krebs, Kopfschmerzen oder Orgasmen bei Frauen über Social Media kommuniziert? Dazu haben wir bei unsere #kommoExkursion am 06. Juni unseren Förderer 3K in Frankfurt besucht. Die Healthcare-Agentur hat uns erklärt, wie wir auch komplexe und sensible Themen für die sozialen Netzwerke aufbereiten können. Influencermarketing, YouTube und Social Media? – „Yes We Can!”, teilte uns Geschäftsführer Oliver Struckmeier zum Auftakt unserer Exkursion mit, um uns dann spannende Einblicke in die Arbeit der Agentur zu geben.

Für die Kommunikation im Gesundheitsbereich gibt es viel zu beachten. Es gibt verschreibungspflichtige Arzneimittel, sogenannte Rx-Medikamente und OTC-Arzneimittel, also rezeptfreie Mittel, erklärten uns die 3K Mitarbeiterinnen Julia, Franziska und Tamara. Je nach Art des Medikaments gibt es unterschiedliche Vorgaben und Gesetzte für die Kommunikation. Zum Beispiel darf für verschreibungspflichtige Medikamente nicht geworben werden. Schnell kam bei uns die Frage auf: Wie geht man also vor, wenn sich ein Pharmaunternehmen an die Agentur wendet und die Aufmerksamkeit seines verschreibungspflichtigen Produktes steigern will? Anhand von Praxisbeispielen aus dem Agenturalltag konnten wir schnell aufgeklärt werden und wir lernten unterschiedliche Methoden und Vorgehensweisen der digitalen Consumer- und Patienten-Kommunikation kennen. „Müsste ich die Arbeit im Healthcare-Bereich mit einem Wort beschreiben, würde ich es mit dem Hashtag #Vielfalt tun“, so Franziska. Je nach Kunde, Produkt und Krankheit seien die unterschiedlichsten Inhalte zu verarbeiten und es entstünden immer neue Herausforderungen für die digitale Aufbereitung. Zur Veranschaulichung präsentierten uns die Mitarbeiterinnen einige ihrer eigenen Projekte.

Für eine Awareness-Kampagne über die Erkrankung des Nervensystems Multiple Sklerose wurde eng mit betroffenen Patienten zusammengearbeitet und mit einem prominenten Partner für zusätzliche Aufmerksamkeit gesorgt. Für einen anderen Kunden, arbeitete 3K mit Influencern zusammen, die auf ihren Kanälen über Kopfschmerzen informieren sollten. „Es ist teilweise schwierig, sie erst einmal zum Mitmachen zu überzeugen“, erläuterte Tamara, „aber wenn wir dann ein Beispiel zum Vorzeigen haben, wird es einfacher“. Auf diese Weise entstanden nicht nur Instagram Stories über Kopfschmerz-Inhalte, sondern auch TikTok- und YouTube-Videos. Im Kontrast dazu gab es aber genauso auch ein Projekt unter dem Motto „Orgasmusgerechtigkeit“, für das sie Influencer warben, um sich für mehr Orgasmen von Frauen einzusetzen. Anhand der unterschiedlichen Projekte zeigt sich also noch einmal die Vielfalt der Arbeit, die auch Geschäftsführer Struckmeier zum Abschluss noch einmal betonte.

Danach ging es für uns noch auf die Dachterrasse der Agentur mit Aussicht auf die Frankfurter Skyline und den Taunus. Diesen Ausblick wollten wir uns trotz wolkenverhangenen Himmels nicht entgehen lassen.

Verfasst wurde dieser Beitrag von Benita Steuerwald